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Bettwanzen – Bisse, Bekämpfung, Auftreten

Wenn es um das Thema „unangenehme Parasiten“ geht, so stehen Bettwanzen definitiv mit an erster Stelle. Egal, ob hierzulande ein Befall auftritt oder ob die Bettwanzen aus dem Urlaub eingeschleppt wurden – sie sind in jedem Fall unschön. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie Sie Bettwanzen erkennen und Bettwanzen bekämpfen – sicher und zuverlässig!


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Die wichtigsten Bettwanzen-Symptome

Sie haben die Vermutung, dass sich in Ihren eigenen vier Wänden Bettwanzen aufhalten, allerdings wissen Sie es noch nicht genau? Dann sollten Sie auf die Bettwanzen-Symptome achten, die in jedem Fall sehr eindeutig sein können.

ENVIRA Gift-Spray gegen Bettwanzen 250ml - 1Häufig werden Bettwanzen allerdings erst entdeckt, wenn der Mensch bereits gebissen wurde. Gerade in der Nacht und bei unbedeckten Körperstellen sind anschließend am nächsten Morgen entsprechende Bettwanzen-Bisse zu erkennen. Diese ziehen sich über

  • die Arme
  • die Beine
  • die Schultern
  • den Nacken
  • den Hals
  • und auch das Gesicht

Doch welche Symptome verursachen Bettwanzen denn nun wirklich und wie lassen sich Wanzen bestimmen? Zu den bekanntesten Problemen gehören die Folgenden.

  • Rötungen
  • Quaddeln
  • Juckreiz

Gerade der Juckreiz und die Rötungen sind bei Bettwanzen-Bissen sehr präsent. Der Juckreiz kann sehr stark werden und teilweise länger als eine Woche andauern. In einigen Fällen beginnt der Juckreiz aber nicht sofort, sodass erst mal nur Rötungen zu sehen sind. Auffällig ist, dass die Bisse in einer Reihe angeordnet sind. Schauen Sie sich im Zweifel auch die Bettwanzen-Bilder an, um zu erkennen, ob es sich um einen derartigen Befall handeln könnte.

  • Wissenswert: Woher haben Bettwanzen eigentlich ihren Namen? Wie vermutet, stammt dieser durch den Rückzugsort, den Bettwanzen besonders lieben: das Bett. Aus diesem Grund sind Bettwanzen auch vorrangig im Bett und in alten Matratzen anzutreffen, wobei sie (gerade tagsüber) auch sehr viel in allen Ecken, Ritzen und Verstecken hausen und daher schwer zu entdecken sind.

Die Verbreitung von Bettwanzen

Generell ist die Verbreitung hierzulande glücklicherweise nicht so hoch, dennoch kann es immer wieder sein, dass Bettwanzen durch verschiedene Ursachen auftauchen. Das können sein:

  • Einschleppen aus dem Urlaub
  • durch den Kauf von alten Möbeln
  • generell eher unhygienische Wohnverhältnisse

Bettwanzen nisten sich in alle möglichen Ecken und Ritzen der Wohnung ein und verweilen dort, bis sie bestimmte Dinge hervorlocken. Das sind beispielsweise

  • Wärme
  • Geruch
  • Schweiß
  • und vieles mehr

ENVIRA Universal Insektenspray 500ml - 1Gerade, weil Bettwanzen zu den nachtaktiven Tieren gehören, sind sie tagsüber nur selten zu sehen. Wenn Sie allerdings vermuten, dass in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus Bettwanzen leben, sollten Sie versuchen, das Versteck der Bettwanzen ausfindig zu machen.

Sie sind nicht nur in Matratzen und im Bett zu finden, sondern leben vor allem

  • hinter Tapeten
  • in kleinen Ritzen
  • in Möbel-Spalten
  • in Wandverkleidungen
  • hinter Fußleisten
  • hinter Steckdosen
  • in Büchern
  • in Elektrogeräten

Wenn Sie auf der Suche nach Bettwanzen sind, achten Sie auch auf den Geruch und eventuelle Geruchsveränderungen. Wenn Sie einen Ort entdecken, an dem es eher unangenehm und süßlich riecht, könnte das auf ein Bettwanzen-Versteck deuten. Verglichen wird der Geruch von Bettwanzen oft mit Koriander, die frische Früchte trägt – süßlich.

  • Wichtig: Achten Sie bei der Suche nach Bettwanzen bzw. der Bestätigung für einen Bettwanzen-Befall auch darauf, ob Sie charakteristische Spuren auf dem Laken entdecken. Durch das Beißen werden Blutspuren hinterlassen, die vor allem auf hellen Laken gut zu sehen sind. Auch Kotspuren sind häufig im Bett zu finden, wenn ein Bettwanzen-Befall auftritt – diese Spuren sind aber oft nicht auf der Matratze, sondern unter der Matratze zu sehen und als kleine, schwarze Flecken auszumachen.

So können Sie Bettwanzen erkennen

Wie bereits erwähnt, sind Bettwanzen kleine Plagegeister, die nicht leicht aufzuspüren sind, da sie sich vorzugsweise in kleinen Ecken und Ritzen verkriechen und nur dann herauskommen, wenn sie „Nahrung“ wittern – vorzugsweise wenn Sie schlafen.

Wenn es sich jedoch um eine ausgewachsene Bettwanze handelt, die noch dazu gerade sichtbar umherläuft, so können Sie diese mit dem bloßen Auge erkennen.

Bettwanzen sind um die 3,8 bis zu 5,5 Millimeter groß – zumindest auf dem Hinweg. Wenn Sie bereits mit Ihrem Blut vollgesogen sind, kann es sein, dass die Bettwanzen sogar noch etwas größer sind – bis zu 9 Millimeter.

Charakteristisch für das Ungeziefer ist außerdem, dass sie

  • behaart sind
  • sechs Beine haben
  • eine rotbraune Färbung aufweisen
  • eine flache Körperform besitzen
  • etwa sechs bis zwölf Monate leben

Aufgrund dieser Merkmale haben Bettwanzen noch einen weiteren Spitznamen spendiert bekommen, bei dem es sich um „Tapetenflunder“ handelt.

  • Können Bettwanzen Krankheiten übertragen? Nachgewiesen wurden schon mindestens 28 Krankheitserreger, die in Bettwanzen zu finden waren. Dazu zählten unter anderem Hepatitis-B, Hepatitis-C und auch das HI-Virus. Bettwanzen gelten außerdem als Überträger des Q-Fiebers. Wissenschaftlich gesehen gibt es jedoch keinen Beleg dafür, dass Bettwanzen andere Krankheiten, wie Hepatitis-B und weitere, übertragen.

Sind es Bettwanzen-Bisse oder Bettwanzen-Stiche?

Haben Sie auch schon mal gehört, dass Bettwanzen Stiche und Bisse verursachen? Falls ja, dann handelt es sich bei einem Fakt um die Wahrheit und beim anderen Fakt um einen irrtümlichen Volksmund.

Bettwanzen verursachen Bisse!

Bei der Annahme, dass Bettwanzen stechen würden, handelt es sich um einen Fehler. Die bekannte Wanzenstraße, bei der die roten Stellen der Bettwanzen (die noch dazu fürchterlich jucken können) in einer Art „Straße angeordnet sind“, wird durch Bisse von Bettwanzen produziert, nicht durch Wanzenstiche der Parasiten.

Die Symptome des Bettwanzen-Bisses bzw. das Krankheitsbild selbst wird medizinisch gesehen als „Cimikose“ betitelt. Hierbei handelt es sich um die Symptome und Hauterscheinungen, die mit einem Bettwanzen-Biss einhergehen.

  • Wissenswert: Bettwanzen werden medizinisch „Cimex lectularius“, alternativ auch „Hauswanze“. Sie gehören zu den generellen Wanzen, stammen allerdings von den Plattwanzen ab.

Sind es Bettwanzenbisse oder Flohbisse?

Verwechslungsgefahr besteht auch, wenn es um die Frage geht, ob der Biss durch einen Floh oder durch eine Bettwanze ausgelöst wurde. Beide Tiere sind den Blutsaugern zuzuschreiben, sodass bei einem Biss eine Art „Straße“ hinterlassen wird – das ist sowohl bei Bettwanzen als auch bei Flöhen der Fall. Erfahren Sie nachfolgend mehr über den Unterschied von Bettwanzen- und Flohbissen. Einzig die Tatsache, dass Flöhe im Bett ebenso häufig auftauchen wie Bettwanzen, sind beiden Parasiten zuzuschreiben.

Bettwanzenbisse

  • jucken weniger stark als Flohbisse
  • verursachen keine Verdickungen (Papeln)
  • treten häufiger bei einem Haushalt ohne Tiere auf

Flohbisse

  • jucken stärker als Wanzenbisse
  • verursachen teilweise Verdickungen (Papeln)
  • treten häufiger bei Tieren im Haushalt auf

Auch mit Silberfischen werden Bettwanzen gerne verwechselt, da auch Silberfische im Bett zu finden sein können, allerdings vorzugsweise an anderen Orten und weniger charakteristisch mit Bettwanzen zu vergleichen sind.


So können Sie Bettwanzen behandeln

ENVIRA Gift-Spray gegen Bettwanzen 250ml - 7Sind Sie sicher, dass Sie von Bettwanzen gebissen wurden? Dann sollten die Bisse keinesfalls ignoriert werden. Das gilt vor allem auch dann, wenn die jeweiligen Stellen eine Schwellung aufweisen, sehr stark Jucken oder vielleicht sogar von Quaddeln begleitet sind. In diesem Fall könnte es sein, dass Sie allergisch auf die Bettwanzen reagieren bzw. auf den Speichel, der beim Biss der Bettwanze an Sie übertragen wurde. Suchen Sie in diesem Fal unbedingt einen Arzt auf.

Doch wie können Bettwanzen behandelt werden? Schwer ist es in der Regel nicht, wobei das Verheilen der Bettwanzen-Bisse durchaus ein paar Wochen in Anspruch nehmen kann.

  • Besorgen Sie sich passende Salben oder Medikamente gegen Bettwanzen-Bisse, die Sie in der Regel rezeptfrei in der Apotheke und auch teilweise online kaufen können.
  • Das Mittel sollte einen der folgenden Wirkstoffe aufweisen:
    • Antihistaminika
    • Cortison
    • Hydrocortison
  • Achten Sie darauf, dass die betroffenen Stellen der Bettwanzen-Bisse nicht gejuckt werden. Es ist zwar teilweise ein starker Juckreiz, doch es wäre fatal, an den Stellen zu kratzen, da sich damit die Wunde verschlimmern und sogar entzünden kann.

Wie Sie Bettwanzen loswerden

Der Bettwanzen-Befall ist bestätigt und auch Ihre eventuellen Bettwanzen-Bisse haben Sie schon behandelt? Dann geht es nun um die Frage, wie Sie Bettwanzen wieder loswerden können. Sicher ist: Einfach ist das leider nicht. Dennoch ist es wichtig, dass Sie sich Entfernen der Bettwanzen unverzüglich und konsequent annehmen, da sich die Bettwanzenplage leider nicht von alleine lösen wird.

Hausmittel

Wirklich sinnvolle und wirkungsvolle Hausmittel gegen Bettwanzen gibt es leider nicht. Sie können zwar einzelne Gegenstände (beispielsweise durch das Einfrieren) von Bettwanzen befreien, aber für Ihre Wohnung oder Ihr Haus bringt das leider wenig – hier sind härtere Maßnahmen nötig, um nicht nur die Wanzen zu töten oder einige Wanzen zu entfernen, sondern auch die Larven der Bettwanzen sicher zu töten.

Matratze

Sorgen Sie im ersten Schritt dafür, dass Sie (so Leid es auch tut in dem Moment) Ihre Matratze entsorgen. Auf Nummer sicher können Sie außerdem gehen, indem auch das Bettgestell nicht mehr eingesetzt wird. Viele Bettwanzen nisten sich gerne nicht nur in der Matratze ein, sondern auch in den Zwischenräumen, die sich zwischen dem Gestell und der Matratze befinden. Achten Sie außerdem auf weitere „Verstecke“ von Bettwanzen, die erst komplett entfernt werden sollten.

Bettwanzenmittel

Anschließend sollten Sie chemische Mittel gegen Bettwanzen einsetzen. Das klingt hart, doch anders ist den Tieren in der Regel nicht beizukommen – und Sie möchten bei einem derartigen Befall sicherlich nicht nur halbherzige Maßnahmen ergreifen, oder? Häufig werden chemische Mittel auch als Mittel gegen Flöhe verkauft, sodass gleich mehrere Arten von Ungeziefer bekämpft werden kann. Übrigens gehört auch die Bettwanzenfalle im Fachhandel oder online zum Angebot, allerdings erweisen sich diese Fallen als nicht gerade zuverlässig, um alle Bettwanzen anzulocken und damit zu bekämpfen.

Kammerjäger

Sollte eine Bekämpfung mit Bettwanzenmittel nicht ausgereicht haben oder möchten Sie auf Nummer sichergehen, dann ist auch der Ruf eines Kammerjägers sinnvoll. Dieses Verfahren ist recht aufwendig, dafür aber auch sehr sicher. Werden die Bettwanzen mit Insektiziden bekämpft, so kann dies locker 300 bis 500 Euro kosten – bei einer Behandlung mit Kälte oder Wärme sind es sogar 1.600 Euro aufwärts.

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Bettwanzen unempfindlich gegenüber „normaler“ Kälte sind, erst langfristiges Einfrieren schadet den Parasiten. Wichtig ist auch, dass das Ungeziefer mal eben bis zu 40 Wochen ohne Nahrung zurechtkommen könnte – was bedeutet, dass sie in einem Haushalt auch 40 Wochen (zum Vergleich: ein Jahr hat circa 52 Wochen) überleben können, ohne, dass sie einen Menschen zum Blutsaugen finden.


Wie Sie Bettwanzen fernhalten und vermeiden können

ENVIRA Gift-Spray gegen Bettwanzen 250ml - 5Sie haben Ihren Bettwanzen-Befall in den Griff bekommen oder es hat sich herausgestellt, dass sich doch keine Bettwanzen bei Ihnen eingenistet haben? Herzlichen Glückwunsch! Dennoch sollten Sie auch an die Zukunft denken und Bettwanzen möglichst zielsicher fernhalten. Doch wie klappt so etwas?

  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Matratze regelmäßig wechseln. Wenn die Matratze ein Alter von etwa fünf bis acht Jahren erreicht hat, sollte sie ausgetauscht werden – nicht nur aufgrund der Möglichkeit für Bettwanzen, sondern auch aufgrund der Milben im Bett, die nach einigen Jahren ganz schöne Mengen angenommen haben können. Wenn Sie nicht gerade ein Milben-Bett und Bettwanzen-Hotel aufmachen wollen, sollten Sie die Matratze daher wirklich regelmäßig tauschen, auch wenn dies mit Extra-Kosten versehen ist.
  • Abnehmbare Bezüge tragen außerdem Ihr Übriges bei. Diese können abgenommen und gewaschen sowie nach etwa zwei Jahren getauscht werden.
  • Waschen Sie Bettwäsche stets regelmäßig – im Sommer noch häufiger.
  • Lüften Sie täglich im Schlafzimmer, am besten morgens und abends sowie auch tagsüber (kräftiges Stoßlüften).
  • Wenn Sie gebrauchte Möbel kaufen, sollten Sie sichergehen (durch sehr genaues Inspizieren), dass hier definitiv kein Bettwanzen-Befall vorliegt, ehe Sie die Möbel in Ihre Wohnung transportieren.
  • Achten Sie auch beim Urlaub darauf, dass sich 1. kein Bettwanzen-Befall in den Räumlichkeiten befindet, in denen Sie nächtigen und Sie 2. keine Bettwanzen nach Deutschland einschleppen, wenn Sie aus dem Urlaub kommen. Hierfür sind Spray gegen Bettwanzen oder Spray gegen Flöhe ebenso geeignet, die häufig in Koffer eingesprüht werden, um zu vermeiden, dass dort eine Bettwanze überleben könnte, wenn Sie zurückreisen. Natürlich müssen Sie Ihre Kleidung (egal ob getragen oder ungetragen) anschließend waschen, doch das ist es wert.

Wichtig zur Urlaubsvorbereitung

Da Bettwanzen zu den Kosmopoliten gehören, sind sie nicht überall auf der Welt verbreitet, sodass Sie die Parasiten auch nicht überall einschleppen können. Ihre Heimat liegt im Norden – in etwa über dem 65. Breitengrad. Das bedeutet aber auch, dass sich das Vorkommen nicht am Klima festmachen lässt, da Bettwanzen sowohl in den Alpen bei etwa 2.000 Metern Höhe vorkommen können, aber auch in den Tropen oder Subtropen, wobei hier eine Unterart der Bettwanze ist anzutreffen ist.

Zu finden sind sie in den vielen Regionen der Welt vor allem

  • in Städten
  • teilweise in Wohnungen
  • in der Nähe von Tauben-Brutplätzen
  • in Ställen
  • in Säugerbauten
  • und in Vogelbruthöhlen

Gebunden sind die Parasiten allerdings zum großen Teil an Menschen und Tiere, die Menschen umgeben. Ihre Nahrung – Blut – suchen sie vorzugsweise beim Menschen, sie vergreifen sich allerdings zweckmäßig auch an Haustieren, Vögeln oder an Fledermäusen.