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Bettwanzen – was tun? Das 1×1 der Bettwanzen-Bekämpfung

Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Bettwanzen in Ihrer Wohnung eingenistet haben, ist ein schneller Rat gefragt. Daher widmen wir uns hier der Frage „Bettwanzen – was tun?“ und möchten Ihnen umfassend beantworten,

  1. welche Bettwanzen-Symptome es gibt
  2. wie Sie ganz auf Nummer sichergehen
  3. und was nun tun können, um die Bettwanzen zu bekämpfen

Genau das ist es, was Sie bei einem möglichen Bettwanzen-Befall wissen müssen, daher wollen wir Sie gar nicht lange auf die Folter spannen.

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Schritt 1: Die Bettwanzen-Symptome richtig deuten

Zuerst einmal heißt es für Sie Ruhe bewahren. Bettwanzen sind natürlich überaus unangenehm und nicht leicht zu entfernen, weswegen es wichtig ist, ganz sicher zu sein. Wenn Sie eines der nachfolgenden Symptome bemerken, könnte es sich um einen Bettwanzen-Befall handeln – könnte, nicht muss.

Symptome am Körper

  • Rote Stellen am Körper: Oft fallen Ihnen die Bettwanzen-Bisse lange Zeit nicht auf, da während des Bisses ein Sekret abgesondert wird, welches die Stelle betäubt und Sie den Biss erst mal nicht spüren lässt. Je nachdem, wo das Tier Sie gebissen hat, können Sie allerdings ganz einfach eine Art Bettwanzen-Straße erkennen. Die Einstichstellen sind sehr klein, meistens rötlich und ähneln kleinen Quaddeln. Es ist charakteristisch für Bettwanzen, dass sich gleich mehrere Bettwanzen-Stiche nebeneinander (meistens in Form einer Straße) befinden. Ein einzelner roter Punkt sagt daher noch nicht viel aus, da es sich tendenziell auch um einen Floh- oder um einen Mückenstich handeln kann.
  • Juckreiz: Wenn die leichte Betäubung des Bettwanzen-Bisses nachlässt, kommt es in den meisten Fällen zum Juckreiz. Dieser dauert entweder nur einen Tag oder bis zu zehn Tage. Wenn Sie neue Bettwanzen-Bisse erhalten, dann kann der Juckreiz natürlich auch länger andauernd, da er sich quasi an neuen Einstichstellen erneuert. Auch dieses Symptom alleine spricht natürlich noch nicht für Bettwanzen, da auch viele andere Ungeziefer-Stiche und Bisse jucken.
  • Ausschlag: Viele Menschen reagieren auf Bisse und Stiche von Insekten und anderem Getier sehr empfindlich. Es kann also sein, dass auch bei Ihnen Hautausschlag, Nesselsucht oder sogar ein Asthma-Anfall auftritt. Das ist natürlich nicht die Regel bei einem Bettwanzen-Biss, sondern nur in einzelnen Fällen. Wenn Sie allerdings wissen, dass Sie auf Stiche im Allgemeinen sehr empfindlich reagieren, sollten Sie entsprechende Symptome gut im Blick behalten, um eventuelle Gesundheitsrisiken von vornherein zu vermeiden.

Symptome im Raum

  • Kleine, schwarze Punkte: Bei den Bissen gibt es noch viele Möglichkeiten der Interpretation, da es sich bei den Bissen und Stichen generell auch um Mücken oder Flöhe handeln könnte und die Zuordnung nicht immer einfach ist. Wenn Sie allerdings gleichzeitig auch kleine, schwarze Punkte in Ihrem Zimmer entdecken, dann könnte es sich hierbei um Kotflecken der Bettwanzen handeln. Schauen Sie vor allem in Ritzen und Ecken und auf Ihrem Bett nach. Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich bei Ihnen Bettwanzen eingenistet haben, dann wäre es außerdem ratsam, für ein paar Tage ein weißes Bettlaken zu verwenden, um eventuelle schwarze Punkte schnell und einfach zu entdecken.
  • Süßlicher Geruch: Für Bettwanzen ist ein spezieller Geruch sehr charakteristisch. Dieser Geruch wird über ihre Stinkdrüsen abgesondert und kann als penetrant und eher süßlich beschrieben werden. Gerüche sind natürlich immer sehr individuell und lassen sich schwer bestimmen. Wenn Ihnen aber (neben den weiteren Symptomen) auch ein veränderter Geruch in Ihrem Zimmer auffällt, der noch dazu leicht penetrant süß riecht, dann ist so etwas ein recht starkes Anzeichen für Bettwanzen.

Schritt 2: Bettwanzen finden und auf Nummer sichergehen

Im zweiten Schritt Ihrer Bettwanzen-Suche geht es nicht nur um die Interpretation einzelner Symptome, sondern um die Gewissheit. Gerade, wenn Sie mit Chemikalien arbeiten oder eventuell sogar Kleidungsstücke, Textilien und weiteres wegschmeißen müssten, wäre es doch sehr blöd, wenn Sie nicht ganz sicher sind, ob es nun wirklich Bettwanzen sind, die Ihnen das Leben schwermachen.

Wir haben nachfolgend eine kleine Checkliste erstellt, die Sie von 1 bis X durcharbeiten können, um herauszufinden, ob sich bei Ihnen Bettwanzen eingenistet haben.

  1. Die erste und wichtigste Regel: Tragen Sie niemals Gegenstände aus dem Zimmer. Wenn Sie also vermuten, dass Sie Bettwanzen im Schlafzimmer haben, sollten Sie beispielsweise auf keinen Fall Kissen in den Flur oder ins Wohnzimmer bringen. So könnten sich die Tiere sehr schnell auch auf andere Bereiche Ihrer Wohnung ausbreiten.
  2. Ausschau halten: Im zweiten Schritt halten Sie Ausschau nach potenziellen Bettwanzen-Verstecken. Das sind meistens kleine Ritzen, Fußleisten, Möbel, aber auch Tapeten, Elektrogeräte, Bücher und vieles mehr. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie Bettwanzen gefunden haben, können Sie auf der Seite der Bilder das Aussehen der Plagegeister vergleichen.

Schritt 3: Bettwanzen – was tun? Das passende Mittel wählen!

Sie haben die Bettwanzen identifiziert und wissen im Bestfall auch, wo sich die Plagegeister am Tage aufhalten? Nun heißt es: Bettwanzen bekämpfen! Doch wie? Nachfolgend eine Checkliste, damit Sie genau wissen, wie Sie jetzt vorgehen sollten.

  1. Textilien: Entfernen Sie alle Textilien aus dem Zimmer, welches von Bettwanzen befallen ist. Verpacken Sie die Textilien in einem sicheren Plastiksack, kleben Sie ihn gut zu und verhindern Sie auf diese Weise erst einmal, dass sich die Bettwanzen weiter in Ihrer Wohnung ausbreiten. Am besten ist nun ein Waschgang bei 60 Grad für mindestens 30 Minuten. Viele Kleidungsstücke sind für diese Temperaturen nicht ausgelegt, daher müssen Sie die Textilien dagegen einfrieren. Mindestens -18 Grad für 3 Tage!
  2. Kleine Gegenstände: Wenn Sie kleine Gegenstände im befallenen Zimmer haben, können Sie diese (sofern es sie nicht schädigt) drei Tage lang bei mindestens -18 Grad einfrieren. Auch Hitze ab 50 Grad tötet Bettwanzen ab, allerdings sollten Sie keinesfalls einfach irgendwelche Gegenstände in den Ofen legen, sondern stattdessen in eine Sauna, falls vorhanden (daher ist der Weg des Einfrierens deutlich häufiger). Auch hier gilt: Gegenstände in einen sicheren Beutel lagern, zukleben und erst dann einfrieren.
  3. Saugen: Nun saugen Sie mit einem Staubsauger mit Beutel (ganz wichtig) das Zimmer, in dem der Bettwanzen-Befall entdeckt wurde. Es kann natürlich nicht schaden, auch die weiteren Zimmer zu saugen, wenn ein weiterer Fall vermutet wird. Verschließen Sie diesen Staubsaugerbeutel unmittelbar danach, kleben Sie auch diesen zu und frieren Sie ihn bei mindestens -18 Grad für mindestens 3 Tage lang ein. Beachten Sie, dass Sie nicht nur den Boden und Teppiche absaugen, sondern auch Matratzen oder wenn möglich auch Ihre Gardienen (wobei Sie diese im Bestfall schon entfernt und eingefroren haben). Achten Sie auch auf Polstermöbel, zu denen z.B. Sessel gehören. Übrigens sollten Sie trotz des Staubsauger-Beutels auch den Staubsauger selbst nach der Reinigung gut auf Bettwanzen absuchen, da es nicht ausgeschlossen ist, dass sich die kleinen Tiere auch außerhalb des Staubsauger-Beutels im Gerät aufhalten könnten.
  4. Betten behandeln: Da sich Bettwanzen vor allem an der Matratze (da Sie nachts draufliegen) zu schaffen machen, sind hier auch die meisten „Spuren“ zu finden. Sie sollten daher nicht nur über die Oberfläche der Matratze saugen, sondern die Matratze natürlich auch vom Lattenrost nehmen. So kommen Sie auch an die Ritzen unterhalb der Matratze und können diese außerdem von allen Seiten absaugen. Nehmen Sie das Bett am besten komplett auseinander und untersuchen und saugen Sie es ganz genau.
  5. Fußleisten behandeln: In vielen Fällen verkriechen sich Bettwanzen am Tag hinter Fußleisten, da diese ihnen einen dunklen und sicheren Rückzugsort bieten. Auch, wenn Sie selbst keine Öffnung sehen, ist diese meistens irgendwo vorhanden und so klein, dass gerade mal Bettwanzen Einlass finden. Schrauben Sie daher unbedingt Ihre Fußleisten ab, wenn Sie einen Bettwanzen-Befall vermuten oder bereits sicher sind. Nur das oberflächliche Absaugen und Reinigen des Zimmers reicht nicht aus! Wenn die Fußleisten abgenommen sind, sollten auch diese gründlich gereinigt werden – von allen Seiten. Saugen Sie auch die Ritzen und Wände komplett ab. Wichtig ist auch, dass Sie sich um alle Fußleisten kümmern, auch um schwer erreichbare Leisten. Bettwanzen siedeln sich gerne hinter der Fußleiste direkt hinter Ihrem Bett an, aber es kann natürlich auch überall sonst sein.
  6. Dampfreiniger: Wenn Sie bereits alle genannten Schritte durchgeführt haben, können Sie Ihre Polstermöbel, Sofas, Teppiche, den Boden, Matratzen und Bettdecken auch mit einem Dampfreiniger behandeln. Dabei sollte möglichst eine hohe Temperatur (70 Grad) gewählt werden.
  7. Reinigungsgeräte: Da Sie den Bettwanzen-Befall wahrscheinlich erst jetzt bemerkt haben, kann es sein, dass Sie das betreffende Zimmer in der Zwischenzeit häufiger gereinigt haben – nichtsahnend. Beim Thema „Bettwanzen was tun?“ geht es nun darum, auch all das zu finden, was möglicherweise mit dem Zimmer „in Berührung gekommen ist“. Das bedeutet, dass Sie die Reinigungsgeräte (Staubsauger, Wischmop, Kehrer, Lappen etc.) untersuchen und ggfls. (bei einfachen Lappen z.B.) entsorgen.
  8. Sonstiges: Blicken Sie sich im Zimmer um und überlegen Sie, wo sich Bettwanzen aufhalten könnten. Haben Sie Schränke im Zimmer? Dann rücken Sie sie ab (was Sie wegen dem Entfernen der Fußleisten eh schon machen sollten) und reinigen Sie auch die Schränke komplett, oben, unten, vorne, hinten, seitlich. Achten Sie auf den Lattenrost und all die kleinen Ecken und Ritzen, auf Gardinen, Sessel (auch die Unterseite eines Sessels!), die Unterseite der Matratze, sämtliche Textilien, Bücher, andere Staubfänger – all das gilt es zu behandeln. Sie können nie sichersein, wo sich die Bettwanzen noch alles aufhalten und ob sie wiederkommen. Daher sollten Sie stets auf Nummer sichergehen und wirklich alles (!) behandeln und reinigen.

Bei dieser Behandlung kommt jede Menge Arbeit auf Sie zu, doch ohne diese Arbeit werden Sie Bettwanzen nicht los, denn gerade kleine Details können der Auslöser dafür sein, dass Bettwanzen immer wieder ein Versteck finden oder sich gemütlich zurückziehen, weil Sie beispielsweise Matratzen zwar absaugen, aber den Lattenrost darunter nicht beachten – oder weil Sie zwar das ganze Zimmer auseinandernehmen, sich die Bettwanzen aber hinter den Fußleisten aufhalten.

Bettwanzen-Mittel und Spray

Beim Einsatz von Chemikalien und Bettwanzen-Sprays sollten Sie stets wachsam sein und diese nur unter Einhaltung verschiedener Schutzmaßnahmen. Tragen Sie beispielsweise eine Schutz-Maske und sorgen Sie dafür, dass Tiere und Hunde nicht in der Nähe sind bzw. auch längere Zeit nach der chemischen Behandlung. Bettwanzen-Fallen können dagegen Aufschluss über einen möglichen Befall geben und werden u.a. unter die Bett-Pfosten gestellt, um Bettwanzen daran zu hindern, zu Ihnen hoch zu kriechen und sich die gewünschte Nahrung zu holen.

Ab wann einen Kammerjäger rufen?

Es ist Fakt, dass Bettwanzen sehr hartnäckig sein können. Daher sollten Sie im ersten Schritt eine gründliche Selbst-Reinigung vornehmen und dafür sorgen, dass das muntere Treiben der kleinen Viecher sofort gestoppt wird.

Wenn Sie den Bettwanzen-Befall eigenmächtig versucht haben, in den Griff zu bekommen, aber trotz chemischer Mittel, Bettwanzen-Fallen und all diesen Tipps zu Gegenständen und Reinigung, dann sollten Sie in jedem Fall einen Kammerjäger rufen. Dieser ist natürlich nicht günstig, aber für Sie in jedem Fall ratsam. Auch vorbeugend, wenn der Bettwanzen-Befall vernichtet ist, können Sie aktiv werden und Schutz-Mittel sprühen, um einen erneuten Befall erst einmal zu verhindern.

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